Willkommen in Hinterfultigen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, im kleinen aber feinen Dorf Hinterfultigen!


Feine Gerichte, hausgemacht und mit Liebe serviert.


Wir sind ein Restaurant, welches auf Qualität setzt und wir setzten uns für die Region ein.


Martin & Ingrid Christen & das Linde-Team


Öffnungseiten über die Festtage:
23. - 25.12.2016    geschlossen
26. - 31.12.2016    Altjahrswoche geöffnet  
                               - Höck am 30.12 ab 17.00 Uhr

                               - Am 31.12 schliessen wir um 17.00 Uhr

 01. - 10.01.2017   Haben wir Betriebsferien und das Restaurant geschlossen


Doktor Christen


Seit drei Generationen wirtet unsere Familie in der «Linde» in Hinterfultigen. Bereits ab der 5.Klasse stand ich jeden Sonntag in der Küche.


Nach der Ausbildung war ich 17 Jahre in der Schweiz unterwegs: Ich arbeitete etwa in Montreux, Kandersteg oder Arosa. Dort habe ich auch meine Frau kennen gelernt, eine Wallisellerin. Ich wusste immer: Irgendwann will ich mein eigenes Geschäft führen. So kehrten wir nach Fultigen heim; 1988 übernahm ich die Beiz von meinem Vater. Meine Frau serviert in der «Linde», ich bin alleine in der Küche. Sonst arbeiten wir nur mit Aushilfen, oft Hausfrauen aus der Umgebung, die etwas dazuverdienen wollen. Unsere zwei Söhne sind mittlerweile ausgezogen.
Als Wirt einer Dorfbeiz weiss man immer ein wenig mehr als die anderen. Der eine erzählt über den anderen, kurze Zeit später kommt der andere und erzählt über den einen. Ich bleibe aber stets der Diplomat. In meiner Position kann ich mir eine andere Haltung nicht leisten. Deshalb politisiere ich auch nicht.


Weitere spannende Artikel finden Sie unter www.espace.ch mit dem Stichwort: Hinterfultigen.



90 Prozent meiner Gäste sind Stammkunden. Die kommen von Köniz bis aus dem Freiburgischen. Der Herbst ist unsere Hochsaison. Meine Spezialität ist Wild, dafür bin ich «wyt ume» bekannt. Ich kenne ein halbes Duzend Jäger, die mir die Tiere anliefern. Das Metzgen übernehme ich. Die Rehe sind aus dem Umland, also Einheimische. Unsere Gämsen hier leben im Schongebiet, deshalb stammt das Gämsfleisch aus dem Oberland.

Viele der alten Stammgäste sind weggestorben. Vor einigen Jahren kam jeden Sonntag eine Gruppe aus 75- bis 90-Jährigen. Einer bestellte immer Bärentraubentee und meinte Fendant. Sie tranken dann ihre «Halbeli» und erzählten viel. Man nannte mich auch schon «Doktor Christen». Weil es schliesslich etwas für das Gemüt sei, ein wenig beieinanderzusitzen.

Als Beizer von Fultigen kann man keine grossen Sprünge machen. Einmal im Monat besuchen wir die Schwiegereltern in Wallisellen. Nein, dort hat es nicht nur Industrie, jedoch Fluglärm. Doch die Familie hat ein Haus, mit Umschwung. Dort erhole ich mich, löse Kreuzworträtsel und sehe andere Leute. Oder eben gar keine. Auch das brauche ich ab und zu.